Zürich Management Modell

Basierend auf fast 30 Jahren Erfahrung in der Weiterbildung von Führungskräften entwickelten die Forscher der Zürich School of Management einen eigenen Weiterbildungsansatz mit hoher Wirkung: Ein Zürich Modell als Basis für die Management Aus- und Weiterbildung.

Die Idee dahinter:

Bestehende Modelle betonen zwar das Thema Unternehmens- und Mitarbeiterführung, vernachlässigen jedoch das Element Unternehmertum und unternehmerische Tüchtigkeit (Geschäftstüchtigkeit resp. Business Approach).
Ausgangsbasis ist dabei eine 3-Teilung der Kompetenzen, die es braucht, um eine Unternehmung oder Organisation erfolgreich auf Kurs zu halten:

  • Unternehmensführung
    Die Steuerung und Lenkung des Unternehmens
  • Sozialkompetenz
    Die Fähigkeit, Menschen ziel- und resultatorientiert zu führen
  • Business Approach
    Die Fähigkeit, unternehmerische Qualitäten und Geschäftssinn zum
    Einsatz zu bringen.

Diese Dreiteilung der Management-Aufgabe entstand aus intensiven Beobachtungen und Befragungen von tausenden von Führungskräften im Verlauf vieler Jahre. Immer wieder stellten wir fest, dass es hervorragende Unternehmer gab, die jedoch keine Ahnung von Führung hatten. Andererseits lernten wir ausgezeichnete Führungspersönlichkeiten kennen, die mit hoher Sozialkompetenz eine grosse Zahl von Mitarbeitern motivieren konnten, denen aber jeder unternehmerische Instinkt fehlte. Über mehrere Jahre hinweg erbrachten aber jene ‚Leader’ die besten Resultate, die in allen 3 Bereichen, Business Approach, Unternehmens- und Mitarbeiterführung, eine hohe Kompetenz aufwiesen.
Für die Konzeption unserer Business School und unserer Weiterbildungs-Programme brachte diese Erkenntnis eine radikale Erneuerung: Die Kombination von Unternehmensführung, Mitarbeiterführung und ethisch verantwortungsvollem Business Ansatz. Wir begnügen uns heute beispielsweise nicht mehr, aufzuzeigen, wie eine Strategie erarbeitet wird und welche Methoden dabei anzuwenden sind. Nein, wir gehen den entscheidenden Schritt weiter. Unsere Studierenden und Weiterzubildenden erfahren anhand von konkreten Beispielen, was in einer bestimmten Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig und was falsch ist. Sie erhalten konkrete Handlungsanleitungen und Empfehlungen als Hilfestellung für eigene Aufgaben. Dass dies besondere Anforderungen an die Qualität des Lehrstoffs, aber auch an die Erfahrung und Qualität der Fakultät stellt, versteht sich von selbst.

1. EIN BUSINESS FÜHREN

Wer unsere Programme und Seminare besucht, will die Fähigkeiten erlernen, die es braucht, ein Business zu führen, sei es eine Unternehmung, einen Geschäftsbereich, einen Bereich, eine Business Unit, ein Profit Center, eine Hauptabteilung, eine Abteilung, ein Produkt, eine Marke, ein Land, ein Vertriebskanal, eine Tochtergesellschaft oder eine interne Servicefunktion. Eine typische Frage, die wir aus Sicht des Business Approach stellen könnten, wäre: «Würden wir es Ihnen zutrauen, mit einem Startkapital ausgestattet, aus einer Geschäftsidee ein Geschäft zu machen?» Wer unternehmerisch denken und handeln kann, hat jedoch noch lange nicht die Fähigkeit, eine grössere Zahl von Mitarbeitern, ein Team, eine bedeutenden Abteilung oder sogar eine ganze Organisation zu führen.

 


2. DIE UNTERNEHMUNG FÜHREN

Offensichtlich sind es ganz andere Fähigkeiten, die es braucht, um eine Vielzahl von Menschen gemeinsam an den selben Zielen und in die selbe Richtung zu führen und auf vereinbarte Resultate auszurichten. Hier hilft das unternehmerische Talent nicht weiter. Ungeduld und Draufgängertum sind hier eher hinderlich. Denken und sofort umsetzen brüskiert die Mitarbeiter. Aus «Einer denkt und ordnet an» wird die Gestaltung von Systemen, die Ordnung schaffen, Freiräume geben und dank Selbstorganisation das Talent und die Impulse Vieler in die richtige Richtung lenken. Dazu braucht es Systeme der Planung, der Ausführung, der Kontrolle. Es braucht ein gewisses Mass an wohldosierter Bürokratie, an Systemgestaltung, Lenkung und Steuerung. Damit steigt die Zahl jener Tätigkeiten, die nicht direkt auf den Kunden ausgerichtet sind, die nicht direkt, sondern indirekt produktiv sind. Es steigt aber auch die Gefahr, dass die Unternehmung sich zunehmend mit sich selbst beschäftigt, dass aus guten Unternehmern schlechte Verwalter werden. Dies gilt es zu verhindern – durch ein Optimum zwischen Business Approach und Management Kompetenz.

3. MITARBEITER FÜHREN

Dies alles ist jedoch, zumindest in einer grösseren Organisation, gar nichts, wenn es nicht gelingt, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit ins gemeinsame Boot zu holen. Der dritte Bereich einer wirkungsvollen Führung ist daher das Thema Mitarbeiterführung und Soziale Kompetenz. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, als Mensch, sei es als Chef, Kollege oder Mitarbeiter, die eigenen Potenziale zum Wohle des Unternehmens einzusetzen und im Umgang mit anderen Motivation und Leistungsbereitschaft zu bewirken. Nicht nur der eigene Wirkungsgrad (Selbst-Management), sondern jener des eigenen Teams und Verantwortungs- Bereichs soll optimiert werden. Arbeitsklima und Leistung sollen auf höchstem Niveau gehalten werden. Erstaunlich häufig trifft man in der Praxis Menschen, die eine hohe Kompetenz im Thema Unternehmensführung aufweisen, in den Disziplinen der Sozialen Kompetenz jedoch grossen Nachholbedarf haben. Zum Trost sei gesagt: Selbst Profis finden immer wieder Ansatzpunkte für Verbesserungen. Die Fähigkeiten im Bereich der Sozialen Kompetenz hat man nie abschliessend erworben, es gibt immer wieder Verbesserungen und Entwicklungs-Perspektiven.

 


WIRKUNGSVOLLES MANAGEMENT IN 3 KOMPETENZBEREICHEN

Das Zürich Management Modell mit seinen 3 Kompetenz- Feldern ist daher die Basis für die Gestaltung und Vermittlung des Management Wissens der Zürich School of Management. Unser Programm ist modulartig aufgebaut, wie es den Anforderungen der Bologna Konvention entspricht. Wir sind der Überzeugung, damit eine der besten Konzeptionen für die Management Weiterbildung anzubieten. Die Rückmeldungen unserer Kunden bestätigen diesen Weg.

SOLUTIONS: DIE NEUE FORM, MANAGEMENT- WISSEN SOFORT ANZUWENDEN

Seit kurzem gehen wir noch einen Schritt weiter, um den Nutzen unserer Programme weiter zu steigern: Management Weiterbildung ist eine Investition. Sie soll sich rechnen. Ihr Nutzen soll kurzfristig wie auch nachhaltig erkennbar werden. Dazu gehört eine gekonnte Anwendung des erworbenen Wissens.
Im aktuellen Jahresprogramm wird eine spezielle Form der Weiterbildung  vorgestellt: Solutions. Zu den unterschiedlichen Themengebieten des Zürich Management Modells werden 2-tägige Veranstaltungen in unserem Executive Campus oder in unserem Seminar Zentrum in Küsnacht/Zürich angeboten.

Solutions bestehen aus einer Mischung von Wissensvermittlung (1.Tag Seminar) und Consulting (2.Tag Anwendung anhand konkreter Problemstellungen des Teilnehmers). Um die nötige Diskretion sicherzustellen, dürfen nur Teilnehmer aus einer einzigen Firma oder Unternehmensgruppe daran teilnehmen. Mit 1 bis maximal 10 Teilnehmern an einer 2-tägigen Veranstaltung entsteht ein Höchstmass an individuell zugeschnittenem Nutzen.